Vita

Andrew Noah Cap wurde am 7. Januar 1969 in Somerset-West in Südafrika geboren. Aufgrund der militärischen Laufbahn des Vaters Jonathan Cap wechselte der Wohnort in unterschiedlichen Intervallen zwischen Südafrika und Deutschland. Das erste Mal zog er am 16. Mai 1973 nach Deutschland.

Im Jahre 1982 bereits begann er zu komponieren. Seine Regel war schlicht, dafür aber umso effektiver.

Funktioniert die Melodie, funktioniert auch die Harmonie.

Die frühen Werke Andrew Noah Caps sind geprägt von der Umsetzung des Erlernten und dessen Festigung. Während viele seiner Musikkollegen schnell gesetzte Grenzen verworfen hatten und Machbares empirisch ermittelten, war es eine ganz gezielte Frage, der er nachging und in den ersten Werken ergründete.

1992 stellt einen Wendepunkt im Schaffen Andrew Noah Caps dar. Angeregt durch zahlreiche Begegnungen mit fremdländischen Skalen fanden diese schnell einen Weg in seine Musik.

Andere Kulturen haben ein grundlegend anderes Verständnis von einem Wohlklang. Diesem liegen andere Gesetzmäßigkeiten zu Grunde.

Mit  „Iceland Pictures“, Opus 226, für Streichorchester beginnt er sich 1999 von all zu deutlichen Verschiebungen und rhythmischen Finessen zu trennen. Das heißt aber nicht, dass er diese aufgibt.

Im Jahr 2006 erfüllte sich Andrew Noah Cap einen langjährigen Traum und lernte Fagott bei Herrn Raimund Lintzen, der neben seiner Tätigkeit als Fagott-Lehrer auch professioneller Notensetzer ist.

Zu Beginn des Jahres 2009 begann sich eine neue Denkweise in den Schaffensprozess Andrew Noah Caps einzuschleichen.

„Wenn ich komponiere, will ich kein Instrument in meiner Nähe haben. Das lenkt mich nur ab. Ich höre und was ich höre, schreibe ich auf.“, sagt Cap mit einem ungläubigen Blick, als bezweifele er, dass es auch anders gehen könnte.