Aus dem Reiche des Pan

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Welt der Musik in einer Aufbruchstimmung. Zahlreiche Komponisten brachen endgültig mit den Festen der Spätromantik und deren kompositorischen Regeln, während andere diese zu weiten suchten, immerfort die Grenzen auslotend, auf der Suche nach neuen Klangvorstellungen, neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Gershwin etwa verband neueste musikalische Strömungen der Popularmusik, den Jazz, mit großer Sinfonik. Strawinski gab musikalische Durchführung und Funktion zugunsten seiner klanglichen Vorstellungen auf. Schönberg löste sich vom tonalen Zentrum, Ravel überwand Form und Struktur. Es war eine Suche nach neuen Möglichkeiten, emotionalen Ausdruck – ohne das als zu eng empfundene Korsett musikalischer Gesetzmäßigkeiten – in Klang zu verwandeln, was letztlich einen Komponisten dazu bewog, die Frage zu stellen: »Musik, wohin...?«

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